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Arboretum Bad Langensalza

Geodaten:    51° 6'34.20"N  10°38'27.76"E

Ein Arboretum, das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Baum, ist eine Sammlung in der freien Natur wachsender,  verschiedenartiger, oft auch exotischer und seltener Gehölze. Ein Arboretum kann beispielsweise auch ein Teil eines botanischer Garten sein, in dem hauptsächlich Bäume und Sträucher angepflanzt wurden. Man spricht von einem „Fruticetum“, wenn nur Sträucher angepflanzt werden. Werden in einem Arboretum nur Nadelgehölze angepflanzt, nennt man es „Pinetum“.
Als ältestes Arboretum gilt das Arboretum von Trsteno in der Nähe von  Dubrovnik, das seit 1492 bestehen soll.
Das Arboretum von Bad Salzungen ist im Laufe der Zeit entstanden. 1866 entstand an dieser Stelle ein Ehrenfriedhof, der seit 1896 nicht mehr als Friedhof genutzt wurde. 1974 entstand ein Kleintierzoo. 1996 bis 1998 erfolgte die Umgestaltung der Parkanlage zum jetzigen Arboretum.
In dem Park befinden sich etwa 200 verschiedene Gehölzarten, die nach Pflanzensystematik angeordnet sind. Lehrtafeln erläutern dem Besucher die entsprechenden Pflanzenfamilien. Noch immer wird an der Erweiterung der Arten gearbeitet.
Im Arboretum ist der Wechsel der Jahreszeiten sehr schön zu beobachten. Unbeeindruckt bleibt davon die Chilenische Andentanne. Sie ist immergrün und sehr stachlig. In unserem Raum auch als Araukarie bekannt.
Es gibt den Rosengarten, den  japanischer Garten, den Magnolien Garten und den Botanische Garten. Sie liegen wie auf einer Perlenschnur in einer Linie. Mit einem Tagesticket können sie alle Gärten betreten. Ausgangspunkt ist der Rosengarten am Parkplatz.
10 km westlich von Bad Langensalza liegt der Nationalpark Hainich mit dem Baumkronenpfad.

 

 

 
Araukarie